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So schmeckt der Frühling

Die ersten Frühlingsboten sind auf dem Markt wie Radieschen, Spargel oder Spinat. Auch Bärlauch, der Verwandte von Schnittlauch, Zwiebeln und Knoblauch lässt sich in den Wäldern mit seinen herrlich frischen grünen Blättern wieder sehen. Selber sammeln sollte man das Frühlingsgemüse allerdings nur, wenn man es gut von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen unterscheiden kann.

 

Das Wildgemüse enthält viel Vitamin C, ätherische Öle sowie Kalium, Magnesium und Eisen. Es ist daher mindestens so gesund wie Knoblauch – sogar ganz ohne unangenehmen Körpergeruch. Bärlauch wirkt gegen Gärungsprozesse im Darm und den damit verbundenen Blähungen und krampfartigen Schmerzen. Außerdem ist er: appetitanregend, galletreibend, cholesterinsenkend und gefäßerweiternd.

 

Vor allem ist Bärlauch aber unglaublich lecker! Er lässt sich vielseitig und sehr einfach in der Küche verwenden. Quark oder Feta mit gehacktem Bärlauch auf Brot schmeckt richtig frisch und herzhaft. Suppen, Saucen und Salate kann man ebenso schnell und einfach mit dem Wildkraut würzen.

 

Mein Tipp ist Bärlauchpesto, das durch unterschiedliche Zutaten wie Pfeffer, geröstete, gehackte Nüsse, Pinienkerne und natürlich geriebenen Parmesan immer wieder die Pasta zum Highlight macht. Für dieses Pesto lohnt es sich eine Grundpaste aus Bärlauch, Öl und Salz herzustellen, die mit etwas Öl bedeckt im Schraubglas mehrere Wochen im Kühschrank haltbar ist.

 

Guten Appetit!!!